Aufgabe im Schnitt
Während dünne Schulterpolster eine begrenztere Korrektur bewirken, verändern dicke Schulterpolster die Schulterlinie deutlicher. Diese Definition beschreibt nicht nur die Optik des Teils, sondern auch seine Funktion im Kleidungsstück. Die Eignung sollte anhand des gewünschten Modells, Materials und der Verarbeitungsmethode bewertet werden.
Die Entscheidung für ein Schulterpolster wird nicht allein anhand der Produktbezeichnung getroffen. Schulterneigung, Armloch, Griff des Oberstoffs und das im Design gewünschte Volumen sollten am selben Musterteil beurteilt werden. Bei einem feinen Stoff kann eine zu feste Stütze an der Oberfläche sichtbar werden; bei schwerer Oberbekleidung kann eine unzureichende Konstruktion zum Absinken der Schulterlinie führen. Der Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern ist gesondert zu bewerten.
Auswahlkriterien
Bei der Kontrolle werden die Positionierung des Polsters am Schulterpunkt, die Symmetrie beider Seiten, der Übergang zum Ärmelkopf und mögliche Abzeichnungen unter dem Stoff geprüft. Das Teil sollte beim Nähen ohne Zug und ohne Veränderung seiner Ausrichtung verarbeitet werden. Wird das Modell geändert, darf nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass das bisherige Polster weiterhin geeignet ist. Die Kriterien für den Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern werden vor der Bemusterung festgelegt.
Für eine richtige Entscheidung zum Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern sollten Vorder- und Seitenansicht des Produkts gemeinsam geprüft werden. Ein Teil, das aus nur einem Blickwinkel gut aussieht, kann bei Bewegung oder nach dem Nähen einen unerwünschten Übergang erzeugen. In den Prüfnotizen sollten Material und Verarbeitungsrichtung des verwendeten Musters eindeutig angegeben werden.
Wie wird am Muster kontrolliert?
Der Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern erfordert, dass Modellabteilung, Zuschnitt und Nähteam dieselbe technische Definition verwenden. Bei einer Änderung von Maß oder Material sollte der Einfluss auf die Produktform erneut geprüft werden. Eine kurze Musterkontrolle hilft, mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen, bevor die Produktion beginnt.
Die Freigabe zum Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern sollte mit identischem Inhalt an Einkauf und Produktion weitergegeben werden. Auch bei ähnlichen Produktbezeichnungen können Unterschiede bei Maß, Richtung oder Verarbeitung bestehen. Bei der Musterkontrolle vor Verpackung und Versand dürfen die bei der Erstfreigabe verwendeten Kriterien ebenfalls nicht verändert werden.
Das Ergebnis des Versuchs zum Unterschied zwischen dünnen und dicken Schulterpolstern sollte mit kurzen und messbaren Notizen dokumentiert werden. Statt einer allgemeinen Angabe wie „geeignet“ wird festgehalten, für welchen Stoff, welchen Schnitt und welche Verarbeitungsrichtung die Freigabe erteilt wurde. Diese Dokumentation verringert bei Wiederholungsaufträgen das Risiko, das falsche Produkt oder eine abweichende Verarbeitung zu wählen.
